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| Schauspieler: Evan Rachel Wood, Jim Sturgess, Joe Anderson Studio: Sony Pictures Home Entertainment
Kaufen Sammlerstück: EUR 32,50
Bewertung: 17 Rezensionen Verkaufsrang: 18441
Sprachen: Englisch (Subtitled), Deutsch (Subtitled), Türkisch (Subtitled) Bewertung: Freigegeben ab 12 Jahren Laufzeit: 128 Seitenverhältnis: 2.40:1 Versandgewicht: 0.2 Maße (innen): 7.1 x 5.4 x 0.6
EAN: 4030521712621 ASIN: B0012E4YDC
Veröffentlichung: März 18, 2008 Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen Zustand: *versicherter* Versand innerhalb 1 Werktages nach Bestellungseingang!Produktinfo:Wie Neu/DvD's sowie Cover *ohne* jegliche Gebrauchsspuren/Versand erfolgt in gepolsteter Versandtasche!
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| Kundenrezensionen:
Genial gut! Mai 21, 2008 Diesen Film muss man unbeding ansehen, er ist wundervoll abgedreht und die Filmmusik geht einem nicht mehr aus dem Ohr... Zumal mir hier die Interpretationen der Beatelsongs besser gefallen als im Original ... Und die Schauspieler sind hervoragend gut besetzt! Der Film fasst inhaltlich die Hintergründe der verschiedenen kreativen Sachaffensphasen der Beatels zusammen, teils plakativ, immer aber sehr sensibel und treffend, das ganze in eine eigene Filmstory verpackt... Diesen Film kann und soll man eigentlich gar nicht mit Worten beschreiben, lieber selbst ansehen und vor allem: Anhören!
Good vibrations on a magical mystery tour April 26, 2008 4 aus 4 fanden die folgende Rezension hilfreich
Wer, wie ich ein Beatlesfan war und immer noch ist, sieht den Film "Across the universe" nicht mit filmischen Sachverstand, sondern mit dem Schwerpunkt auf die Musik. Meine Erwartungen an den Film waren also nicht, wie intelligent ist die Regiearbeit gelungen oder wie intellektuell lehrreich sind die Dialoge, sondern gelingt es die Beatlessongs in eine Handlung einzuweben, so dass das Ganze nicht nur begeistert, sondern darüber hinaus die Lebensatmosphäre von damals lebendig zurück bringt. Und diesbezüglich ist eindeutig zu sagen - das gelingt sehr gut.
Die Handlung um die Hauptpersonen ist einfach und die Songs sind gekonnt in die Szenen und Situationen des Filmes integriert. Alle Songs sind gute Interpretationen und auch die Gastauftritte von Joe Jocker und Bono sind äußerst wirkungsvoll platziert. Das visuelle Erlebnis reicht von völlig normalen Alltagsszenen bis hin zu surrealen Elementen, wobei die Mischung abgerundet ist und keine Sequenz überladen oder langweilig wirkt.
Der Film ist sorgfältig, fast möchte ich sagen, liebevoll gemacht und die Songauswahl gibt einen guten Querschnitt der Beatlessongs wieder. Für den einen oder anderen Song ergeben sich durch die jeweiligen Szenen gute Interpretationsmöglichkeiten und es wird deutlich, wie sehr die Beatles nicht nur Zeitgeschehnisse verarbeitet haben, sondern wie sie maßgeblich die damalige Zeit des Aufbegehrens mitgestaltet haben.
Für Beatlesfans ist der Film ein Muss, daran führt kein Weg vorbei - das gilt auch für alle diejenigen, die in den 60er und 70er Jahren jung und auf der Suche nach neuen Lebenssinn und besseren Lebensinhalten waren. Und sollten diese - immer noch Junggebliebenen - selbst Kinder haben, so sollten sie ihren Kindern diesen Film zeigen, damit sie einen Hauch von dem mitbekommen, was uns damals wichtig war. Dieses ist um so wichtiger, weil heute Musik vielfach nur kalt konstruiert wird und immer weniger aus dem Herzen entsteht und damit immer weniger auch die mentalen Bedürfnisse der Menschen repräsentiert.
Der Film "Across the universe" jedenfalls hat es noch - ein Herz, dass mitschwingt und welches die alten good vibrations aktiviert!
Moooment! April 7, 2008 10 aus 23 fanden die folgende Rezension hilfreich
Diesen vielen Lobeshymnen hier gehört eindeutig etwas entgegengesetzt.
Gestern habe ich den Film gesehen, und meine Erwartungen an einen neuen Julie Taymor Film sind seit ihrem Kinoerstling "Titus" dementsprechend hoch. (Und auch nach dem Trailer zu "Across the Universe".)
Ich möchte jetzt gar nicht darauf eingehen daß ihr zu den vielen Beatles-Songs keine andere Geschichte als die von "Hair" eingefallen ist, auch wenn Bezüge zur aktuellen US-politischen Lage natürlich gegeben sind, ja, sich aufdrängen. Vielmehr fällt für mich ins Gewicht, daß Miss Taymor einfach sechs Jahre zu spät ist - Buz Lurman hat es mit "Moulin Rouge" bereits gemacht, das wunderbare, kreativ überbordende, explodierende und rauschartige Musical der Sinne. Genau wie in eben diesem Film beginnt "Across the Univers" mit der dramaturgischen Klammer des traurig von seiner Geliebten singenden Helden (dessen Stimme übrigens auch beinahe so klingt wie die von Ewan McGregor!). Die erste Hälfte fand ich nun auch sehr gut. Das Konzept funktioniert, die Darsteller agieren und singen frisch und kraftvoll, daß es eine Freude ist, und auch optisch wird das ganze schön erzählt. Doch mit Bonos Auftritt und gleich danach Eddie Lizzard kippt's ins psychodelische, was ja an sich nicht schlecht ist, jedoch in diesem Fall öde wirkt und mehr wie "hach-was-bin-ich-kreativ" denn wirklich einfallsreich... Ab hier geht dem Film einfach die Luft aus, und auch wenn noch nette Szenen wie die "Strawberry Fields"-Montage oder Salma Hayeks 5-fach-Kurzauftritt folgen, hatte ich mich vom Film emotional bereits verabschiedet. Was mir leid tat, da ich mich auf "Across the Universe" wirklich gefreut hatte...
Mein Fazit: eine starke erste Stunde, die zeigt, was daraus hätte werden können, und eine dünne zweite Stunde, die zäh und langatmig wirkt, und den Film nahezu zerstört. Schade.
All you need is love! April 4, 2008 7 aus 7 fanden die folgende Rezension hilfreich
Lehnen sie sich entspannt zurück und stellen sie sich etwas vor. Man nehme: Die späten Sechziger Jahre. Ein junger Mann, Jude(Jim Sturgess) fährt mit dem Schiff von Liverpool nach Amerika. Er will seinen Vater kennen lernen, der als GI in England seine Mutter geschwängert hat. Nach dem eher gefühlsarmen Treffen, schließt Jude Freundschaft mit Max(Joe Anderson) und verliebt sich in dessen Schwester Lucy(Evan Rachel Wood). Ohne Visum bleibt Jude in Amerika, zieht mit Lucy und Max nach New York und taucht dort in das Stadtleben ein.
Seine Zimmerwirtin Sadie erkennen wir zweifelsfrei als Janis Joplin. Sie ist in ihren Gittaristen Martin Luther verknallt, der Jimi Hendrix wie aus dem Gesicht geschnitten ist. Lucy schließt sich der Friedensbewegung an und Max muss in den Vietnamkrieg. In den Wirren der Aufstände verlieren sich Jude und Lucy nach und nach aus den Augen und ein Drama beginnt...
Damit aber nicht genug. Stellen sie sich jetzt noch vor, dass diese Handlung mit 33 Beatles-Songs, allesamt neu interpretiert, untermalt ist und zum Teil als Musicalhandlung gespielt wird. Ein Musical, das ziemlich stark an Hair angelehnt ist. Doch das ist noch nicht das Ende. Zu all diesem Wirrwarr packen wir noch ein paar Originalschauplätze ein, beschäftigen uns mit Marthin Luther Kings Tod und den Studentenunruhen, die Todesopfer forderten. Last, but not least, drehen wir das Beatles Video auf dem Hochhausdach nach und mixen das Ganze mit einem Ausmaß an künstlerischer Freiheit, die so selten in einem Film zu sehen war. Als Extra Bonus verpassen wir U2-Sänger Bono und Joe Cocker zwei Gesangsrollen, die so eindrucksvoll wie kreativ sind.
Wenn sie sich das alles vorstellen könnnen, dann sind sie mitten drin in -Across the universe-. Ich will ehrlich sein: Ich hätte mir das niemals vorstellen können und, hätte mir jemand dieses Script gegeben, ich hätte vermutlich gelacht. Wie kann man die Songs der Pilzköpfe inhaltsgetreu nach Amerika verlegen, in eine Geschichte, die nie passierte und dazu noch Geschichtsfakten einstreuen, ohne dass ein Desaster entsteht?
Das Ergebnis dieses hochexperimentiven Abenteuers, das hat mich jedoch wirklich aus dem Hocker gehauen. Ein Musicalfilm, der keine Sekunde langweilig ist. Die gecoverten Beatles Stücke(glauben sie mir: Ich hasse Coverversionen) sind derart clever und interessant gemischt, dass es eine Freude ist, sie neu zu erleben.
Jim Sturgess, der stimmlich und optisch eine Menge David Cassidy verstrahlt ist brillant, alle Nebenrollen sind genial besetzt und die Musik ist das Herz der Verfilmung. Sollten sie in meinem Alter sein, werden sie fast alle Songs mitsingen können, vielleicht sogar müssen, denn die Musik ist wahrlich magisch. Nur, auf diese Art und Weise haben sie sie noch nie gehört. Ein Erlebnis, dass sie sich nicht entegehen lassen sollten.
Regisseurin Julie Taymor hat sich eine Menge getraut, als sie diese völlig verquere Geschichte auf Film gebannt hat. Mut wird bekanntlich nicht immer belohnt, aber hier ist es der Fall. Tauchen sie ab in die Zeit des Love-Mobils, der Gittarensoli, des Flower-Power und der amerikanischen Widerstandsbewegung gegen den Vietnamkrieg. Und hören sie sich diese Musik an! Verpassen sie das auf gar keinen Fall!
Eine Homage an die Leidenschaft !!! April 4, 2008 2 aus 2 fanden die folgende Rezension hilfreich
Danke an das Universum, das ich den Film in unserem kleinen Städchen unter der Rubrik der besondere Film sehen konnte - natürlich war die DVD danach keine Frage mehr. Sehr kreativ gestalteter Musikfilm mit frischen und sehr überzeugenden Darstellern. Der Film ist eine Achterbahnfahrt der Gefühle mit viel Leidenschaft! - Die aufgefrischten Beatle Songs haben mir sehr gut gefallen und transportieren den damaligen Zeitgeist recht authentisch. Mein Favourit ist der Song "Helter Skelter" von Sängerin Sadie, die sexy und stimmgewaltig aggressiv die damals herrschende Energie zur Veränderung rüberbringt. Das diese Zeit natürlich auch ihre Schattenseiten hatte wird ebenfalls gezeigt. Gegen den heutigen kommerziellen Einheitsbrei hebt sich dieser Film wohltuend ab. Die Extras sind O.K. - es wiederholen sich zwar oft Szenen, doch die machen ja nicht den Wert des Films aus! Das Bild ist einwandfrei und ich konnte den Film zu Hause noch mehr geniessen als im Kino. Mehrmals schauen und die vielen Datails entdecken! Und das nächste mal machen wir es besser - auf in die nächste 2060er Mutation . . . "all you need is love"
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